Scanner Modul
Freundlicherweise bekam ich ein paar Barcodescanner geschenkt, interessant sind unter anderem die Scanereinheiten. Da sich die Treiberplatine direkt auf dem Modul befindet ist das Ansteuern kein großes Problem. Um das schwenken des Spiegels, und des Lasers braucht man sich nicht zu kümmern. Das Modul braucht nur 5V, hat zwei Leitungen zum aktivieren des Spiegels und Lasers, und zwei Signalausgänge.
Interessant dürften die Module zum erkennen von Linien oder sogar Hindernissen sein. Allerdings reagiert der Sensor mehr auf Kontrastunterscheide als auf Entfernungen. Ein selbst erstelltes Datenblatt zu dem Modul gibt es hier:
Anzusteuern ist das Modul ziemlich easy, es braucht nur zwei Pins auf Masse gezogen werden um den Laser und Spiegel zu aktivieren. Auf einem Signal Pin liegt ein Taktimpuls an der bei low die Gültigkeit der Daten auf dem anderem Pin anzeigt. So lange also der Pin low ist, sind die Daten am Sensorpin gültig. Ist der Pin high, befindet sich der Spiegel auf der Rückdrehung und die Daten würden Spiegelverkehrt am Sensorpin anliegen Scannt man z.B. diesen Barcode, liegen an den Pins folgende Signale an:   Das Modul erkennt den Barcode sehr sauber. Die gültige Daten sind die Striche auf der rechten Oszi Seite (Clock low).
Da wir aber keine Barcodes mit dem Modul auslesen wollen, sondern Hindernisse oder einer Linie folgen wollen sind weitere Experimente notwendig.
 Druckt man z.B. drei unterschiedlich dicke Striche auf ein DIN A4 Blatt, und scannt diese, dann gibt es schon das erste Problem. Da das Modul zum Barcodes lesen gebaut ist, und es dort nur viele kleine Striche gibt und keinen großen, springt hier die Fehlerkorektur des Moduls in Kraft. Und zwar werden die beiden großen Striche als jeweils zwei Striche erkannt. Zuerst ein langer, und am Ende des Balkens nochmal ein kurzer Punkt.  Zum vergleich habe ich im nicht gültigem Bereich die Striche hingemalt wie sie sein sollten (nicht gültiger Bereich = spiegelverkehrt). Beachtet man diese Eigenschaft könnte man die Balken sehr sauber erkennen. Ein zweites Problem ist die automatische Feinabstimmung. Sobald das Modul keinen Strich (keinen Kontrast zwischen weiß und schwarz) mehr findet, stellt es die Empfindlichkeit sehr hoch, so das es lauter kleine Striche anzeigt und es dadurch zu Fehlmessungen kommt. Beim Linien verfolgen muss man also drauf achten, das sobald die Linie mal aus irgendeinen Grund komplett verschwindet es zu vielen kleinen Fehlmessungen kommt. Da dann aber viele kleine wechselnde Striche angezeigt werden, lassen sich die Fehlmessungen gut erkennen. Dank den zwei kleinen Potis am Modul kan man den Ausschlag des Spiegels (Laserbreite) und die Laserstärke des Moduls gut einstellen. Stellt man die Lichtstärke sehr Stark und die Breite sehr klein ein, erkennt das Modul selbst Linien nach 2 Meter Entfernung noch sauber. Hängt man z.B. das Blatt mit den ausgedruckten Linien zwei Meter entfernt an die Wand und scannt drüber, werden die Striche wunderbar erkannt.

Je weiter weg, desto größer wird natürlich die Scannbreite (DIN A4 Blatt)
Dadurch das die Striche in der Entferung für das Modul kleiner geworden sind, springt die Fehlererkennung auch nicht ein und das Ergebniss ist sehr sauber.
Genauso gut werden bei der Entfernung auch Hindernisse erkannt, wobei die Lampe wegen ihrer reflexion natürlich super geeignet ist:
 Für mehr Informationen einfach ins Datenblatt schauen. Und natürlich:
Achtung Laser!
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