| Knallgas :-) |
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| Mittwoch, den 14. September 2005 um 12:55 Uhr |
![]() Knallgas ;-)14.09.2005 So langsam kommt einem vorerst die Elektronik aus den Ohren heraus (mal wieder Stunden an Platinen gelötet), also ist mal wieder etwas Abwechslung gefragt. Mit Strom sollte es aber denoch zu tun haben ;-) Nichts ist lusiger als mal ein wenig mit Wasserstoff zu experimentieren.
Die ersten Versuche waren mit zwei Alu-Floie Streifen die ins Wasser getaucht wurden, das Gas wurde mit einem ins Wasser getauchtem Bechher aufgefangen. Da das Alu aber zu schnell "aufgefressen" ist und der Becher bei zu viel Gas umkippt ist die Lösung nicht ideal. Am besten ist natürlich der Hofmansche Apperat, doch wo bekommt man den her, was kostet der? - Also muss wieder der Selbstbau herhalten ;-)
Das Teil wurde ganz einfach mit vier Spritzen aufgebaut, sogar mit Ventil! Doch leider muste ich das Teil sprichwörtlich wieder in den "Matsch" setzten da es einfach zu kleinist und zu schnell dreckig wird. Der Schlamm entsteht übrigens an der Anode, dort zersetzt sich der von mir verwendete Draht. Das Problem läst sich natührlich verhindern indem man Platin oder Graphit-Elektroden nimmt, doch wocher nehmen und nicht stehlen? Also muss der entstehende Matsch so hingenommen werden.
Die Beste möglichkeit um an sein Kanllgas zu kommen, ist einfach zwei große Schrauben in ein altes "Apfelkompot" Glas rein zu stecken und einen Schlauch drauf zu kleben. Das ganze ist ziemlich dicht und der Schlamm setzt sich schön nach unten ab.
Aufgesammelt wird der Wasserstoff + Sauerstoff in einer Fespertüte.
Dann erfolgt der erste richtige Test, nach ca. zwei Stunden war die Tüte etwa halbvoll gefüllt. Das ganze dann in eine Eiskafee-Dose gefüllt und mit einer Zündschnur auf dem Balkon gezündet. Naja, das Ergebniss war ein wenig heftig ;-) Mit einen schrecklich lauten Knall (im Grunde war es ja so gewünscht ;-) ) hat es die Dose mehrere Meter hoch geschleudert und ist dann irgendwo in der Nachbarschaft wieder gelandet. Das nächste mal dann lieber ein bißchen weniger Knallgas, und die Dose wird dann lieber im Hof anstatt auf dem Balkon gezündet, dann fliegt die auch nicht so weit und man findet sie auch auf dem selben Grundstück wieder ;-)
UPDATE:
Da mir so langsam die Zündschüre ausgehen musste ich mir jetzt einen Elektrischen-Zünder bauen. Eine einfache, kleine Funkenstrecke genügt um das Knallgas zu zünden. Deshalb werden einfach zwei Lackisolierte Drahte mit einander verzwirbelt und am ende abisoliert. Das andere Ende kommt dann an die Primärseite eines einfachen Traffos. An der Sekundärseite reicht dann eine einfache 9-Volt Batterie. Zum zünden wird kurz die 9-Volt Batterie angeschlossen, dadurch baut sich im Traffo ein Mangnetfeld auf. Sobald man jetzt die Baterie wieder trennt fällt das Magnetfeld in sich zu sammen und es entsteht kurzeitig eine hoche Spannung. Die Spannung ist hoch genug um funken zu bilden und das Knallgas zu zünden. Das ganze klappt sehr zuverlässig und ist im gegensatz zu der Dose theoretisch unbegrenzt wieder verwendbar, bei der Dose hat es leider beim dritten mal den Metallboden herausgerissen.
Bei der Elektrolyse wurde auch noch ein wenig "experimentiert": Die Schrauben sind leider nicht so Ideal weil sich die Anode mit der Zeit auflöst. Außerdem glaube ich das die Schraube dabei gleich mit dem Sauerstoff oxidiert und dadurch kaum Sauerstoff mehr aufsteigt.
Viel besser ist es da wenn man Graphit nimmt. Genommen hab ich da einfache 0,7mm Bleistiftminen. Und siehe da es bildet sich schön sichtbar Sauerstoff der dann auch aufsteigt. Allerdings bildet sich bei der Kochsalzlösung auch Chlor (giftig!) Zwar bildet sich bei der Bleistiftmine kein Schlamm mehr und der Sauerstoff oxidiert nicht weg, dafür löst sich die Mine aber sehr schnell auf, oder genauer gesagt splittert sich die Mine auf und fällt zu Boden. Ich hatte jetzt nur B Minen da, mal schauen ob es mit H oder Hb besser ist.
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