Lego Plotter
14.04.2005
Als ich letzte Woche den alten CD-Player auseinander nahm vielen mir natürlich gleich die beiden Motoren und das Gestell auf denen die Motoren montiert waren in die Hände.
Und als ich dann vorgestern versucht habe einen Motortreiber zu bauen kam ich auf die Idee mir einen kleinen Plotter zu bauen.
Eigentlich ist es gar kein echter Plotter, schließlich kann er noch keine Daten direkt vom PC empfangen und ausdrucken, sondern man muss die Motoren immer aufs neue Programmieren wie sie laufen sollen.
Funktioniert eigentlich ganz gut macht auch spaß zu zuschauen aber einen größeren Sinn hat das Ganze erstmal nicht. Aber es ist doch mal ein guter Reiz Daten auf Blatt zu bringen.
Man könnte z.B. den Verlauf der Temperatur damit aufzeichenen.
Das auf und absetzen des Stifts funktioniert leider noch nicht so gut, da das Blatt nie ganz gerade aufliegt und weil die Differenz des auf und absetzen nich gerade groß ist.

Besondere Bauteile auser dem Teil aus dem CD-Player ( wie heißt das eigentlich genau?) wurden nicht verwendet. Das Relais mit zwei Wechslelschaltern ist für das auf und absetzen des Stiftes zuständig. Und das Lego eignete sich perfek für das Gestell.
Ach und das grüne auf den Legozahnräder ist kein Schleim, sondern Kettenfett. Wollte mal ausprobieren ob es was bringt die Zahnräder zu fetten, ist aber nur geringfügiger leiser geworden.
Große Einwirkung auf die ungenauigkeit hat der wackelnde Stift. Denn der ist einfach auf den Linsenhalter geklebt worden, der wiederum ist nur mit vier dünnen Drätchen befestigt. Der Linsenhalter besitzt eine kleine Spule mit dem der Stift auf und abgesetzt wird. Dient normaler weise zum genauen scharfstellen /fixieren der Linse.
Dadurch ist der Stift sehr wakelig und das auf und ab setzen passiert auch nicht sauber. Dadurch leidet sehr die Genauigkeit, aber für einfache Sachen reicht das völlig.
Der Stift ist übrigens ein klein geschinittener Stabilo.
Die Possitionsbestimmung des Stiftes ist auch nur ungefähr. Aber an einem Anschlag sitzt ein kleiner Schalter wodurch er immer seinen Nullpunkt erkennt. Und der Rest funktioniert mit Zeitmessung.
Technische Daten:
Die max. Amplitude beträgt ca. 35 mm.
Die Auflösung, Geschwindigkeit und Genauigkeit habe ich nicht gemessen, Kann es nur abschätzen:
Für eine Amplitude brauchts ca. 2,5 s. Solange man den Stift nicht ab- und aufsetzt ist die genaugkeit ganz in ordung.
Das absetzen des Stifts ist aber leider nicht so toll, da dieser beim absetzen ersteinmal rumwackelt bevor er richtig schreibt. Eine Idee ist es noch den Stift mit einem Rohr zu befestigen damit dieser nicht mehr so extrem wackelt.
Allerdings ist das ganze mehr als "Spielerei" gedacht als genauste Daten aufzeichnen zu können.
Videos:
Video 1 ca. 4,7 MB Video 2 ca. 5,3 MB Video 3 ca. 2,3 MB Video 4 ca. 1,4 MB
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